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claystreetX auf der ASCE APM-ATS Conference 2026 in Detroit

From Procurement to Performance und warum die teuersten Entscheidungen von jenen getroffen werden, die nie die Rechnung bezahlen.

 

Vom 28. Juni bis 1. Juli 2026 fand in Detroit die International Conference on Automated People Movers and Automated Transit Systems statt, das weltweit führende Fachforum für automatisierte Personentransportsysteme. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom ASCE Transportation & Development Institute in Partnerschaft mit dem Michigan Department of Transportation. In Detroit kamen Planer, Ingenieure, Betreiber, Hersteller und Behördenvertreter aus aller Welt zusammen. Für claystreetX war es eine besondere Ehre, in diesem internationalen Kreis als Speaker vertreten zu sein.

 

Unter dem Titel „From Procurement to Performance“ hielten Johannes Winter und Dieter Haas einen Vortrag, der ein oft vernachlässigtes Thema in den Mittelpunkt rückte, nämlich den gesamten Lebenszyklus eines APM-Systems. 

 

Die zentrale These traf einen wunden Punkt der Branche. Die teuersten Entscheidungen in einem APM-Projekt werden von Menschen getroffen, die niemals die Rechnung dafür bezahlen. Was in der Beschaffung als vermeintliche Einsparung erscheint, entpuppt sich über Jahrzehnte des Betriebs und der Instandhaltung häufig als der größte Kostentreiber. Genau hier setzt der Ansatz von claystreetX an, indem er Mobilitätssysteme gesamtheitlich denkt, von der ersten Ausschreibung bis zur langfristigen Performance im laufenden Betrieb.

 

Cost tells you what you paid. Performance tells you what you built. And it starts with the people you hire, the contracts you write, and the day you start thinking about operations.

 

Auf den Punkt gebracht heißt das, dass die Kosten dir sagen, was du bezahlt hast, während die Performance dir zeigt, was du tatsächlich gebaut hast. Und diese Performance beginnt lange vor der ersten Fahrt. Sie entsteht bei den Menschen, die man einstellt, bei den Verträgen, die man schreibt, und an dem Tag, an dem man anfängt, in Betrieb und Instandhaltung zu denken.

 

Der Austausch mit den in Detroit versammelten Industry Leaders bestätigte einmal mehr, wie wichtig dieser Perspektivwechsel ist. Betreiber, Hersteller und öffentliche Auftraggeber teilen dieselbe Herausforderung, nämlich Systeme so zu planen und zu betreiben, dass sie über ihren gesamten Lebenszyklus wirtschaftlich, verlässlich und zukunftsfähig bleiben.

 

Wir bedanken uns bei der ASCE und dem Michigan DOT für die Organisation dieser hochkarätigen Veranstaltung sowie bei allen Teilnehmenden für die anregenden Gespräche und freuen uns darauf, den Dialog rund um nachhaltige, lebenszyklusorientierte Verkehrssysteme weiter voranzutreiben.

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